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Schloss Hartenfels . . der bedeutendste Baustein im Stadtensemble. Im 15. Jh. wurde Torgau zur ständigen kurfürstlichen Residenz gewählt und es begann der Umbau (1482 – 1623) zu einem prachtvollen Meisterwerk, welches lange Zeit als modernstes Wohnschloss in Sachsen galt. Der dominierende Wendelstein, den Sie unbedingt erklimmen sollten, des großen Baumeisters Konrad Krebs trägt sich selbst, ohne mittleren Stützpfeiler. Heute ist der Schlosshof zentraler Ort für kulturelle Veranstaltungen. Im Lapidarium, dem historischen Gewölbe unterhalb der Schlosskirche, sind Originalzeugnisse der Bildhauer- und Steinmetzkunst zu sehen. In der Dauerausstellung „Torgau – Ein Fürstenhof der Renaissance“, wird das Alltagsleben der Kurfürsten vorgestellt und durch zahlreiche Leihgaben des Deutschen Museums Berlin und der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden veranschaulicht. Von den Höhen des Hausmannsturmes bietet sich für die Besucher des Schlosses nach Bewältigung von ca. 163 Stufen ein fantastischer Ausblick über Schloss, Stadt und Elbauen. Auch die Torgauer Bären erfreuen immer wieder die Gäste, vor allem aber die Kinder.
Der
unterhalb des Schlosses liegende Rosengarten
war ursprünglich Gelände des mittelalterlichen
Turniergrabens und wurde im 16. Jh. in eine kleine
abgeschlossene Terrassengartenanlage der Renaissance
verwandelt. Heute kann man hier eine Pause machen und
Mitten im Zentrum Ruhe und Natur genießen.
Schlosskirche. . . der erste protestantische Kirchenbau Europas. Entstanden nach Luthers Ideen und persönlich von ihm geweiht. Hier wurde erstmals das Programm der Reformation in Architektur und Kunst umgesetzt. Die Schlichtheit des Gotteshauses entsprach ganz dem Willen Luthers. Die Schlosskapelle ist nahezu unverändert erhalten und man pflegt noch heute anspruchsvolle Kirchenmusik.
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